FAQ

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was bedeutet eigentlich „messianisch“?

Wir sind eine Gemeinde, die den jüdischen Kontext des Glaubens betont. Für uns ist der Glaube an Jeshua (Jesus) kein Bruch mit dem Judentum, sondern die Erfüllung der Verheißungen Gottes an Sein Volk Israel. Wir leben eine Identität, in der jüdische Tradition und der Glaube an den Messias Hand in Hand gehen.

Gilt die Tora heute noch für uns?

Ja, absolut. Wir glauben nicht, dass das „Alte“ durch das „Neue“ ersetzt wurde. In der Heiligen Schrift gibt es keinen Widerspruch. Die Tora ist für uns kein gesetzlicher Zwang, sondern eine lebenspendende Weisung Gottes, die uns zeigt, wie wir in einer Weise leben können, die Ihm gefällt – gestärkt durch die Gnade, die wir in Jeshua gefunden haben.

Warum nutzt ihr den Namen „Jeshua“ und nicht „Jesus“?

In unserer Gemeinde ist es uns wichtig, den Messias in seinem ursprünglichen kulturellen und sprachlichen Umfeld zu sehen. „Jeshua“ ist sein hebräischer Name, der „Rettung“ oder „Heil“ bedeutet. Wir nutzen vorzugsweise die Übersetzung des Jüdischen Neuen Testaments von David Stern, um diese tiefen hebräischen Wurzeln im Alltag lebendig zu halten.

Sind auch Nicht-Juden in der Gemeinde willkommen?

Herzlich willkommen! Unsere Gemeinde Maayan versteht sich als ein Ort der Begegnung. Wir glauben, dass Gott durch den Messias die Trennmauer niedergerissen hat und Menschen aus allen Nationen gemeinsam Gott anbeten können, ohne ihre jeweilige Identität aufgeben zu müssen.

Wie läuft ein Gottesdienst bei euch ab?

Unsere Gottesdienste am Schabbat sind geprägt von Lobpreis, Gebet und einem tiefen Studium des Wortes Gottes. Wir orientieren uns oft an den wöchentlichen Tora-Abschnitten (Parascha), um die Einheit der gesamten Schrift zu erfassen. Es ist uns wichtig, dass man bei uns nicht nur Wissen ansammelt, sondern Gott persönlich begegnet.